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Ein Abend schöner, als der andere

21.02.15 – Dance Party mit Maik

Vor einer halben Ewigkeit hatten Maik und ich geplant mit Johanna einen schönen Abend zu verbringen. Allerdings kam immer irgendetwas dazwischen, sodass es sich stetig weiter nach hinten verschob. Bevor ich mein Praktikum in Bremen aber anfangen sollte, wollte ich noch einmal in Göttingen Party machen. Da traf es sich gut, dass Maikes Klausurenphase vorbei war. Johanna hatte leider keine Zeit, aber nächstes Mal dann.

Gegen halb sechs klingelte ich an der Tür. Wir hatten geplant früh anzufangen, um wieder früh aufhören zu können, damit sich kein Nachbar dazu genötigt sähe, sich zu beschweren. Wir setzten uns erst einmal in die Küche und quatschten ein bisschen, schließlich hatten wir uns schon lange nicht mehr getroffen. Piri, Lotte und Benni waren auch da, aber hatten mit sich selbst genug zu tun. Während ich mich von der Fahrt erholte, suchte Hantelboy schon einmal meine Songwünsche bei Spotify heraus und fertigte eine Playlist an. Die einzigartigen Aufnahmen unseres Chors gab es natürlich nicht bei Spotify zu finden – aus gutem Grund. Kurz darauf begaben wir uns in Maiks Zimmer und fingen an Spaß zu haben. Wir zogen uns passende, bequeme Sachen an und tranken etwas Wein, Bier und Tee. Eiswürfel gab es auch wieder und kleingeschnittene Äpfel. Die waren neu. Während des ganzen Abends laberten wir so viel. Unfassbar. Nebenbei tanzten wir. Ich sah mir das Jahrgangsbuch vom Dog an und blätterte in einem Buch von Alexander McQueen. Während des Tanzens zogen wir es vor an Maiks bunt beklebte Wand zu schauen und über jedes Bild zu sprechen, das dort hängt. Wir selber machten auch zwei Fotos von uns. Eins hässlicher, als das andere.

Während der Gastgeber sich gerne beim Tanzen gegen die Tür lehnte, liebte ich meinen Schal. Die Fenster beschlugen und veranlassten uns wieder zum Käsekästchenspielen. Eine Sache, die ich an diesem Abend ganz neu für mich entdeckte, war das Desinfektionsgel. Maik machte es mir vor: Einen guten Klecks auf die Handflächen geben, einreiben und dann mit gespreizten Fingern ganz schnell die Hände hoch und runter bewegen. Als würdest du dir beim Lachen Luft zu fächern. Das klingt so simpel, aber der Effekt… Vorher kalt und glitschig, verwandeln sich deine Hände plötzlich in keimfreie, heiße Samtpfötchen. Außenstehende würden es sicherlich mit einem skurrilen Paarungstanz verwechseln. Durch Johannas Terminschwierigkeiten hatten wir mehr Zeug zur Verfügung, als eingeplant, weshalb wir den Abend auch länger laufen ließen, als gedacht. Wir waren aber auch vorbildlich leise. Außer bei unserem Lieblings-Magic Mike-Video. Da hatten Piri und Benni wohl unsere Begeisterungsstürme durch die Wände vernommen. Was soll ich sagen?

Nach einiger Zeit flaute die Wirkung bei Maike schon ab, bei mir noch nicht so ganz. Das war aber kein Problem, denn so hatte ich einen super Nachhauseweg. Wegen meiner kleinen Polizeikontrolle entschloss ich mich nämlich den Großteil des Weges über mein Fahrrad zu schieben. Ich kam super schnell voran und sang glückselig gegen 3 Uhr morgens auf leerer Straße vor mich hin. Da merkt man, dass Göttingen doch ein Dorf ist, wenn nachts nicht eine einzige Menschenseele auf sonst stark befahrenen Straßen unterwegs ist. Zu Hause angekommen, tänzelte ich noch ein bisschen, beförderte meinen ermüdeten Körper allerdings dann doch recht schnell horizontal ins Bett. Der Abend blieb mir auf jeden Fall als äußerst spaßig und gesprächig in Erinnerung. Genauso wie der nächste Abend.

07.03.15 – Stubu mit Ilka

An diesem Samstagabend fuhr ich zu Ilka. Wir waren uns noch uneinig darüber, was wir mit unserer Zeit anfangen sollten, entschieden uns dann aber für einen klassischen Stubuabend. Oder Modernes. Nils hatten wir auch eingeladen, aber der war irgendwie anderweitig verplant.

Ich spielte wieder mit der Katz, die nicht mehr einfach wie von Sinnen das Spielzeug jagte, sondern zu taktieren begann. Ein bisschen mehr auf den Rippen hat se' mittlerweile auch. Ilka und ich zogen uns eine Flasche Hugo und eine Flasche Wein rein und hatten dann echt einen sitzen. Ein Umstand, der uns selbst ein wenig verblüffte. Mit dem Fahrrad ging es zum Bahnhof. Wir hatten unendlich viel Zeit bis endlich der Zug kam und uns nach Bremen brachte. Die Fahrt mit Superman verging wie im Flug. Ich konnte Ilka die vielen Vorteile eines Stubuabends schmackhaft machen, sodass wir uns dafür entschieden.

Kurz nachdem wir es dann reingeschafft hatten, bedeutete ich Ilka mir nach draußen zu folgen. Ich war irgendwie mit der Gesamtsituation überfordert. Überall Leute, laute Musik, Hitze – ich musste mich erst einmal sortieren. Danach gingen wir richtig rein und erst einmal hoch. Dort tanzten wir ein klein wenig, aber unsere Herzen schlagen für den Keller. Unten besorgten wir uns einen Orangensaft und füllten ihn mit eigens mitgebrachtem Wodka auf. Danach nutzten wir unser leeres Glas vor allem zum Wasser trinken.

An diesem Abend erzählten wir vielen Leuten, wir seien ein Paar, um unliebsamen Anmachen aus dem Weg zu gehen. Ilka log, dass sich die Balken bogen, aber bei unserem Gemütszustand fiel der Unterschied zwischen Pärchen und Freundinnen gar nicht mehr auf. Mit ein paar Kerlen unterhielten wir uns länger. Einer von ihnen war etwas eigenwillig. Seine Freunde meinten er hätte eine Freundin, weshalb er sich hier nicht so wirklich mit Mädchen unterhalten würde. Als würde jedes Singlemädchen sich vor ihm auf die Knie werfen und ihn bitten sie doch endlich anzubaggern.

Wir tanzten auch ordentlich und ich lief sicherlich 2 oder 3 Mal zum DJ um mir einen Song zu wünschen. Das war der netteste DJ auf der Welt, der meine Songvorschläge wirklich gerne und schnell spielte. Dafür gab ich ihm ein Lob zurück und jetzt sind wir BFFs. Sowieso schienen an diesem Abend alle Leute ultra nett drauf zu sein. Ich würde sogar so weit gehen und sagen, die Leute im Stubu waren cooler und freundlicher drauf, als in der Stadthalle oder dem Dröön. Unten zumindest. Oben kann das schon wieder ganz anders aussehen.

Zu diesem Zeitpunkt hatte ich nämlich noch nicht meine schicke Bauchtasche und musste mein Rauchzeug noch in den Händen halten. Ein Wunder, dass ich es nur einmal liegen ließ. Allerdings viel es mir sofort auf, ich rannte zurück und da stand ein guter Kerl, der es mir lächelnd zurückgab. Ich dankte ihm so sehr und tanzte weiter. Jetzt im Nachhinein würde ich sagen, er gab es mir nur wieder, weil ich ein Mädchen bin, aber egal!

Nach einiger Zeit wurden unsere Körper müde und wir gingen wieder zum Bahnhof. Unsere Köpfe wollten noch nicht ins Bett, sie wollten weiter tanzen und Spaß haben, aber es sollte nicht sein. Am Bahnhof mussten wir recht lang auf unseren Zug warten. Es war super kalt und wir kuschelten uns aneinander. Als ich dann morgens gegen halb acht mit dem Fahrrad wieder nach Hause fuhr, war ich richtig gut drauf. Müde, aber glücklich. Ein richtig schöner Abend ging mit einer erfrischenden Fahrradfahrt zu Ende. Es sollte ein schöner, sonniger Sonntag werden, aber den Großteil davon verschlief ich.
19.4.15 12:22
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Ilka (3.3.16 19:33)

Hey Hey! Ich lese gerade zum ersten Mal seit JAHREN deine Block! Schande über mich! hierbei bin ich hängen geblieben! Ich fand den Abend auch besonders schön und ich denke, man könnte bald nochmal drüber nachdenken wiedermal in Bremen feiern zu gehen!

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