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Endspurt

14.03.15 – Modernes mit den Mädchen

Wuhu, eine Woche nach meinem kleinen Ausflug mit Ilka ins Stubu, trafen sich die Mädchen mal in Bremen. Stine, Maik und Martha trafen vorher schon zusammen, da sie sich in einem Museum verausgaben wollten, ich hingegen musste mich noch mit der Heimreise aus Göttingen herumschlagen. Danach gesellte ich mich aber zu den Blödis und wir hielten einen kleinen Plausch bei Subway.

Nach einiger Zeit suchten wir eine Kneipe auf, in der man auch drinnen rauchen kann, da es saukalt war. Jeder bestellte sich ein Bier, außer Reibeisenstimme Stine, die gönnte sich 'nen Tee. Wir quatschten über die neusten Entwicklungen in unserem Leben und nach einiger Zeit entschlossen wir uns die schöne Bar mit ihren krassen Preisen zu verlassen. Allerdings hatten wir dabei nicht unsere fehlenden Freunde in Bremen bedacht, denn wo sollten wir jetzt hin? Wir entschlossen uns eine Lena zu starten und uns Bier für 1 Euro zu kaufen, welches wir dann genüsslich in der Nähe der Mühle verzehrten.

Nach einiger Zeit entschlossen wir uns mal wieder Arapow zu trinken und einen Club in Bremen unsicher zu machen. Das Modernes schien ins uns ein gutes Ziel, aber zuerst musste der Schnaps her. Der nächstgelegene Penny war zufälligerweise der, neben Stines alter Wohnung. Also marschierten wir los und hielten zwischendurch in einem Park.
Der Penny hatte einen erstaunlichen Umbau erlebt, wie Maik und ich beim Einkaufen feststellten. Stine und Martha kamen nicht mit rein, sie zogen es vor uns immer zu zurufen, was sie gerne hätten. Nach einem Rieseneinkauf entschlossen wir uns wieder in den nächstgelegenen Park zu gehen. Dort gab es eine tolle Kletterburg, die wir zum Vorglühen nutzen wollten. Allerdings war das Erklimmen gar nicht so einfach, vor allem Hantelboy, der die große Einkaufstüte mit dem Mund hielt, musste sich hochkämpfen. Ein Gelächter durchfuhr uns alle, als wir sahen, dass es auch einen ganz einfachen Leiteraufstieg gibt. Aber Leiter kann ja jeder.

Dort oben angekommen, waren wir amazed von unserem tollen Trinkplatz. Es war dunkel, kalt und eng, aber der Regen traf uns nicht und abwertende Blicke prallten an den harten Holzwänden ab. Stine, immer noch mit halbtoter Stimme, lehnte den Alkoholkonsum ab und verließ uns auch schon nach einiger Zeit wieder. Vielleicht sind ihr auch die endlosen Diskussionen über Sprache auf die Nerven gegangen. Diese Gespräche sind immer die Momente, wo man uns super asozialen Menschen anmerkt, dass wir angeblich gebildeter sind, als andere Menschen mit Bier und Kippe auf der Bank. Nach einiger Zeit beschlossen wir uns auf den Weg zu machen. An den Weg selber kann ich mich gar nicht mehr so gut erinnern. Allerdings fällt mir der eine Kerl im Park ein, der Maiko um sein Handy bat, um seine Freundin anrufen zu können. Als Gegenleistung gab es krassen shit. Wir verabschiedeten uns von dem Kerl und seinen dazu gestoßenen Freunden und nun auf, auf zum Modernes. Mein nächster Erinnerungsfetzen handelt von der Garderobe und dann stehen wir auch schon im Raucherbereich und unterhalten uns mit einer Hand voll Typen. Einer konnte sich keine Kippen drehen und mit den anderen schnackten wir irgendwie über Religion und Terrorismus. Wir versuchten sie immer dazu bewegen, etwas auszugeben und ich glaube, das taten sie dann auch.

Martha und Maik verabschiedeten sich dann und ich blieb alleine zurück. Wieso mache ich das nochmal so gerne? Ich hatte gar nicht mehr so viel Spaß und wollte auch bald gehen. Doch zuerst musste ich einen der Kerle suchen um mir meine Jacke abholen zu können. Dann begab ich mich zur Haltestelle und wartete dort mit anderen auf die S-Bahn. Irgendjemand schenkte mir einen Kinder-Riegel. Als ich am Bahnhof war, wollte ich mir neuen Tabak kaufen, da ich meinen alten mal wieder verloren hatte. Mein eines Jäckchen ist auch abhandengekommen. Ich musste ein wenig Geld bei der Sparkasse abheben, da ich nur noch 2 Euro hatte. Das Problem war nur, dass ich meinen Pin vergessen hatte und ihn 3 Mal falsch eingab. Ich verstand die Welt nicht mehr und jammerte die ganze Zeit rum. So lange, bis mir der eine Typ noch 2 Euro schenkte. Das machte mich glücklich. Daraufhin fuhr ich nach Hause, aber nicht bevor ich wieder meine Handynummer verschenkte. Mittlerweile setze ich die Leute immer davon in Kenntnis, dass ich mich nie melde, aber es ist denen egal.

Als ich wieder zu Hause ankam war ich todmüde. Es muss so gegen 7 Uhr gewesen sein, als ich meine Äuglein schloss. Vorher noch 'ne Ass und schon geht's einem am nächsten Tag nicht ganz so bescheiden.

28.03.15 – einsB mit Maik, Beni und Lars

Am letzten Wochenende im März musste ich mal wieder nach Göttingen fahren, um mein Semesterticket zu verlängern. Eigentlich ist das eine ganz simple Geschichte, Karte in den Automaten rein und 20 Sekunden später kommt sie mit neuem Datum wieder raus.

Als ich Freitagabend dann bei mir durch die Tür trat war ich glücklich. Endlich mal wieder zu Hause. Ich hörte ein bisschen Musik, machte Essen und dann stand auch noch die Katze vor der Tür. Wir hatten uns schon 5 Wochen nicht mehr gesehen. Wir kuschelten, aßen zusammen eine Frikadelle und ein bisschen spielten wir auch. Am Samstag machte ich mich dann erst auf zum Plasmaspenden und danach zur Uni. Während der vorlesungsfreien Zeit sind bei diesem Gebäude ja immer nur 2 Türen geöffnet und dann in der Regel auch die, die entgegengesetzt von dem Ort liegen, zu dem du willst. Ich lief und lief und lief und als ich da war, war ich so angepisst. Diese dumme Uni hatte den Automaten als nicht voll funktionfähig eingestuft und erlaubte deshalb nur noch montags bis freitags die Verlängerung des Semestertickets. Tja, da war der Salat. Was sollte ich tun? Ich entschied mich bis Montag zu bleiben und Radio Bremen eine Mail zu schicken. Die Alternative wäre viel zu viel Geld für den Zug zu bezahlen. No way. Ich gebe mein Geld viel lieber für Essen und Party aus. Eine gute Zusammenfassung des Wochenendes. Denn nachdem das nicht funktionierte, fuhr ich heim und gab beinahe mein ganzes Plasmageld für Essen aus. Dann schrieb ich Maik, ob er nicht Zeit für eine kleine, gediegene Zusammenkunft hätte. Er hatte.

Am Abend kam ich also mit der festen Überzeugung dort an, ein, zwei Käffchen, ein bisschen Geplauder und dann fährste schön wieder mit dem Bus nach Hause und kannst ganz früh schlafen gehen. Schließlich willst du morgen ja die Wohnung putzen. Joa, ihr könnt das Käffchen dann durch Bier ersetzen und die Anzahl vielleicht auch etwas hochschrauben. Fügt noch ein paar Kurze und das Bierspiel mit dazu und es passt. Denn Beni hatte sich auch noch einen Kumpel eingeladen und ehe wir uns versahen, saßen wir vor dem Brettspiel und machten dumme Sachen. Es wurden Küsse verteilt, Liegestütze gemacht, Witze erzählt, Beleidigungen ausgesprochen, Torjubel geübt, Brote getoastet und Identitäten getauscht. Im Laufe des Spiels entschlossen wir uns, dass wir ja eigentlich mal tanzen gehen könnten. Wir machten uns auf den Weg zum einsB und hielten unterwegs noch an der Sparkasse. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal betrunken, aber mit absolut klarer Sicht auf 'ner Party war. So macht betrunken sein viel mehr Spaß.

Im Club angekommen, konnte ich mich wieder daran erinnern, schon mal dort gewesen zu sein. Allerdings nur im Raucherraum. Ich kaufte erst einmal noch zwei Bier und empfand die Thekentante so gleich als hochnäsig. Dann gingen wir tanzen. Die Musik mochte ich wirklich gerne dort und eigentlich hatte ich auch wirklich viel Spaß. Das einzige was mir missfiel, war der Kampf ums Pfand. Denn auch hier gab es 50 Cent (I'll take you to the candy shop…) auf Glas oder Flasche obendrauf, nur glaubten die einem immer nicht, dass man die Flasche Bier auch vorher gekauft hätte. Damit lagen sie ja auch eigentlich gar nicht mal so falsch, denn bis auf die zwei Bier kaufte ich da sonst nichts. Aber ich verstehe einfach nicht, warum es Pfand gibt, wenn da sowieso ein Angestellter rumläuft, der die Sachen einsammelt. Mich erinnert das einfach zu sehr an irgendeine perfide Art mehr Geld zu machen, als sowieso schon.

Egal, nach einiger Zeit war ich fertig. Ich hatte Hunger und war müde. Und das schon super früh. Maik und ich gingen zu ihm nach Hause und stritten uns noch darüber, ob er mir eine kleine Pommes kaufen soll, oder nicht. Ich gewann. Auf dem Nachhauseweg hatte ich dafür aber zeitweise so viel Hunger, dass mir schlecht wurde. Die 7 Kilometer erschienen mir noch nie so lang. Zu Hause aß ich Müsli und fast verkohlte Pizza. Dann war ich glücklich und schlief.

Am Sonntag putzte ich natürlich nicht die Wohnung, die Katze kam auch nicht nochmal vorbei. Stattdessen gämmelte ich die ganze Zeit rum und sah fern, ehe ich Montag wieder nach Bremen fuhr.
20.4.15 13:36
 


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