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Die erste Woche Mai

So, neue Woche, neuer Eintrag.

Endlich habe ich es geschafft "Melrose Place" fertig zu sehen. Das hört sich an, als wäre es eine Qual gewesen, doch es bescherte mir einige amüsante Stunden. Keine Serie der Welt ist so absurd, wie diese. Immer wieder gibt es Szenen, die mich vermuten ließen, es sei eine Traumsequenz, doch es war keine. Die Figuren erlebten wirklich so einen Quatsch. Nun habe ich mich "O.C. California" gewidmet. Die erste Staffel liegt bereits hinter mir und ich wusste gar nicht, wie lustig die Serie ist. Doch "Melrose Place" ist geiler, weil intriganter.

Letzten Montag war ich wieder für einen kurzen Arbeitstag in Hannover. Nachdem ich eine Taube dabei beobachten konnte, wie sie ordnungsgemäß einen Zebrastreifen überquerte und die Autos tatsächlich hielten, begab ich mich in die U-Bahn und musste an diese Aktion in New York denken. Ich weiß nicht, ob ihr davon hörtet, doch dort beschwerten sich einige Frauen über Männer, die breitbeinig in der U-Bahn sitzen. Sie würden so mehr Platz als nötig für sich beanspruchen und ihren Schritt präsentieren. Ich würde sagen, ich fahre dafür zu wenig U-Bahn, denn darauf habe ich bis zu diesem Montag noch nie geachtet. Ich konnte ein paar Männer ausmachen, die so saßen, aber auch Frauen. Gestört fühlte ich mich nicht, vielleicht war die Bahn auch einfach zu leer oder meine Fahrt zu kurz. Mal sehen, wie es beim nächsten Mal aussieht.
(Auch schön: Bevor mich ein Artikel über das ganze Problem informierte, bin ich immer seelenruhig von A nach B gekommen, ohne darüber nachzudenken, wie mein Sitznachbar sitzt und ob ich mich dadurch belästigt fühle.)

Auf dem Rückweg rutschte mir einmal kurz das Herz in die Hose, als die Durchsage im Bahnhof verlauten ließ, dass mein Zug wegen Polizeiermittlungen ausfallen würde. Kurze Zeit später kam er aber doch und chauffierte mich nach Göttingen, wo ich im Netto ein paar Besorgungen machte. Die Schlange an der Kasse war 100 Kilometer lang, doch keine zweite wurde geöffnet. Stattdessen musste ich mich mit adipösen, übel riechenden, jungen Menschen herumschlagen, die hinter mir warteten, aber so drängelten, dass sie irgendwann neben mir standen. Ich hasse das. Du kommst nicht schneller dran, nur weil du mir deinen Einkaufswagen in die Hacken rammst.

Schnell weg von diesem furchtbaren Einkaufserlebnis. Ich berichte lieber kurz von Piris Comeback-Party, die auch noch auf den Tanz in den Mai fiel. Was für eine Riesentruppe wir doch am Ende des Vorglühens waren. Es war kaum noch Platz in der Küche, die Asiparty-Leute von gegenüber hatten sich auch verzogen, alle alten Maikfotos wurden belacht - es wurde Zeit sich auf den Weg zur Kantine zu machen. Gott und die Welt wollte feiern gehen. Wir machten einen Zwischenstopp in irgendeiner Bar und tranken einen scharfen Mexikaner. Die Riesentruppe minimierte sich immer weiter, was gar nicht so gut ankam, schließlich wollte man doch zusammen feiern.

Am Ziel angekommen, war der Andrang groß. Kurz bevor Piri einem Vordrängler noch so richtig eins auf den Deckel geben konnte, kamen wir aber rein. Bis wir dann endlich die Tanzfläche stürmen konnten, dauerte es aber noch etwas. Zuerst mussten wir noch Simon begegnen. Meine Güte, ich wohne seit 3 1/2 Jahren hier und das war das erste Mal, das wir uns über den Weg laufen. Die Luft auf der besten Dance Area war grauenvoll. Heiß und stickig. Die Songs waren ganz gut, aber es war furchtbar abgemischt. Je näher man den Boxen kam, umso schriller wurde der Ton. Aber auf der Tribüne gings. Gott sei Dank war ich nicht so mega angeschickert, ansonsten wäre ich da sicherlich nicht nur einmal runtergepurzelt. Ein, zweimal Pfand konnte ich auch abgreifen. So hatte ich wenigstens den überraschend teuren Eintritt von 8 Euro wieder in der Tasche. Simon liefen wir immer mal wieder über den Weg, er versuchte sich zu unterhalten, aber darauf hatte ich wirklich keine Lust. Auf gar nichts, was er tun wollte, hatte ich Lust.

Maik und ich tanzten bis in die Morgenstunden. Ich glaube, es war so gegen 6 Uhr als wir uns auf den Weg machten. Wobei ich eigentlich schon eher gegangen wäre, doch Hantelboy wollte noch nicht. Das war gut, denn dann liefen noch ein paar sehr tanzbare Songs. Piri und Beni schliefen noch nicht, als wir ankamen. Ich packte meine Sachen zusammen und dann ging es nach Hause. Mit dem Fahrrad. Jawohl, ich bin den ganzen Weg gefahren, da es schon hell war, andere Menschen auf Fahrrädern unterwegs waren und ich den Abend über wirklich ziemlich wenig getrunken hatte. Es ging auch alles gut. Mein Fahrrad wurde im Laufe des Abends von irgendjemanden umgestoßen, so dass jetzt dieses Blechteil immer am Rad schabt, wenn ich fahre. Es klingt fürchterlich. So schlimm, dass mich auf dem Nachhauseweg immer wieder Leute ansahen und anquatschten. Doch ich fuhr ihnen davon.
Am nächsten Morgen war ich so schön katerlos, wie zu letzt nach dem einsB-Abend. Ich schaufelte mir den Rest Kuchen rein und sah, wie bei Schlag den Raab das erste Mal eine Frau gewann.

Mein nächster Kuchen soll ein Apfelkuchen werden. Ich liebe Apfelkuchen, aber nur den von meiner Mama. Das Rezept lasse ich mir morgen von ihr durchgeben, denn morgen ist Muttertag und da wird zumindest angerufen. Also nicht vergessen!

Bis zum nächsten Mal ihr Banausen.
9.5.15 13:49
 


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