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Was lange währt, wird endlich gut

Dear Dudes,

an diesem recht kühlen, aber dennoch sonnig-schönen Tag ist es mal wieder so weit – ich versuche mich an einem amüsanten Blogeintrag. Ein Grund für meine neu entflammte Motivation ist Morsum-Maik, der momentan in dem behäbigen Bauerndorf seine fast 18-Jährige Schwester sittet und mir schon nach einem Tag von seiner lähmenden Langweile in einer Nachricht berichtete. Als mein treuster Leser ist er sicherlich verzückt über seine Erwähnung in diesem Beitrag und erfreut sich an dem kurzweiligen Lesespaß.

Ebenso hilfreich ist das qualitativ minderwertige Fernsehprogramm dieser Tage, dass mich dazu zwingt, etwas anderes mit meiner freien Zeit anzufangen. Immer wieder warte ich darauf, dass das allseits bekannte Sommerloch der Fernsehunterhaltung endet, bis mir irgendwann auffällt, dass der nächste Sommer schon wieder vor der Tür steht und wieder, oder immer noch, nichts in der glorreichen Glotze läuft. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel. Gestern sah ich mir erneut nach langer Zeit „Joko & Klaas – Das Duell um die Welt“ an und lachte wirklich sehr viel. Eventuell lasse ich mich dazu herab, die nächste Episode auch zu sehen, wobei die an Halloween gesendet wird. Keine gute Kombination. Apropos herablassend: Im Dröön sagte mir letztens jemand ich würde herablassend, spießig und spaßbefreit wirken. Tangiert mich das? Ich denke nicht.

Normalerweise kann ich meine Zeit immer sehr gut mit Binge – watching vergeuden, doch momentan catched mich keine Serie so richtig. Saß ich letztens noch Eis – mampfend vor dem Computer, während ich einer Folge „Mein perfektes Hochzeitskleid“ folgte und die überteuerten Brautkleider und ihre verzogenen Bräute überheblich kritisierte, durchforste ich nun das Internet nach brauchbaren Serientipps. Alternativ nerve ich meine lieben Nachbarn mit meinem Singstar-Gesinge der immer wieder gleichen Songs. Nils lieh mir vor ein paar Wochen sowohl Playstation als auch die dazugehörigen Spiele. Nüchtern die Töne zu treffen ist überraschend einfach. Da ich den Großteil der Spiele so gut wie immer mit einem Singstar-Prädikat abschließe, ist mein nächsthöheres Ziel das Erreichen von 10.000 Punkten. Meine ganze Hoffnung lege ich in „Enjoy the silence“, dort fehlen mir lediglich 250 Punkte bis zu meinem Glück.

Bisher hat sich noch keiner meiner Nachbarn über mein Geträller beschwert, aber es ist sicherlich nur eine Frage der Zeit bis der eigenwillige Nachbar aus dem 3. Stock wieder vor meiner Tür steht. Vor ca. 2 Monaten schien er langsam komplett die Nerven zu verlieren und klingelte mitten in der Nacht an meiner Tür, obwohl alles mucksmäuschenstill war. Ich öffnete nicht, schon gar nicht ohne erkennbaren Grund, weshalb ich am nächsten und übernächsten Tag böse Zettel an Wohnungstür und im Briefkasten fand, vollgestopft mit Vorwürfen und drohenden Worten. Schließlich „störe ich täglich, nicht fast täglich, täglich die Nachtruhe!“ Da kann man schon mal eine Anzeige erwarten. Ich (er)warte immer noch. Vielleicht hat es geholfen, dass die anderen Nachbarn schon so von seinen allgegenwärtigen, irrationalen Anschuldigungen genervt sind, dass sie sich über ihn bei der Hausverwaltung beschwerten. Ich hätte wirklich nie geahnt, dass ich in diesem ganzen Spektakel gar nicht die Böse bin. Da habe ich mit den 666 g Kartoffeln, die ich vor einiger Zeit preisgünstig erstand, wohl doch nicht das Böse heraufbeschworen. Awesome!

Tanzen waren wir in den zwei Monaten nach Domweih natürlich auch ein bisschen. Doch ich kann mich nur noch an zwei Abende wirklich erinnern. Der Rest verwischt zu einem großen Misch-Masch. Eine der Partys war eine Singleparty im einsB, bei der ich am Ende als einzige noch mein Bändchen trug. Richtig viel los war auf der Party sowieso nicht, im einsB ist eigentlich nie wirklich viel los. Ein Umstand den Magic-Maik und ich einfach nicht so richtig nachvollziehen können. Allein die guten Luftverhältnisse in dem Laden sind einen Besuch wert. Die andere Feier war eine typische Studentenwohnheimsparty, die viel größer ausfiel und weiter entfernt stattfand, als ich zunächst annahm. Dort verlor ich meine Jacke, aber das ist okay. Obwohl die schon schön war. Meinen Perso ließ ich auch irgendwann mal im einsB liegen, den bekam ich aber wieder.

Zu den Dingen , die ich in letzter Zeit vermehrt wieder bekam, zählen u.a. auch Träume. Die meisten sind positiv, was ein eindeutiges Plus ist. Eine ganze Weile davor träumte ich kaum und wenn, dann nur böses Zeug, doch nun erwache ich zumeist belustigt. Ich treffe dann zufällig alte Schulkameraden auf einer Party wieder und renne barfuß im Schneematsch meinem Bus hinterher, ehe mein Vater mir überzeugend erklären kann, dass der geplante Umzug ganz fix vonstatten gehen wird. Einmal jedoch musste ich mich im Halbschlaf mit lähmender Furcht herumschlagen. Ich hatte das Gefühl, dass mir eine warme Hand mehrmals über die Wange streichen würde. Ich wusste, dass ich im Bett lag, neben mir ein Hörbuch lief und wenn ich richtig aufwachen würde, wäre niemand da. Aber ich konnte nicht aufwachen, mich nicht bewegen, das Licht einschalten, die Augen aufmachen und meine Arme hochheben. Es war zum verzweifeln. Letztendlich schaffte ich es natürlich doch, aber den Kampf darum, möchte ich bitte nicht nochmal fechten müssen.

Etwas, was auch zum verzweifeln war, aber so unglaublich viel witziger, war der Kampf mit dem Krampf. In den frühen Morgenstunden eines vergangenen Tages bekam ich einen Krampf im Fuß bzw. in den Zehen. Dagegen hilft mir normalerweise immer die Zehen mit den Händen Richtung Körper zu ziehen und dann ist der Schmerz Geschichte. An diesem besagten Morgen hatte ich allerdings so ungünstig auf meinen Armen gelegen, dass sie beide eingeschlafen waren. Während die Schmerzen immer größer wurden, versuchte ich also meine wabbeligen und unkontrollierbaren Arme Richtung Füße zu bewegen um meinen Trick auszuführen, aber ich bekam es nicht hin. Das ich irgendwann anfangen musste mich selbst auf Grund dieser bizarren Situation auszulachen, machte es nicht wirklich besser. Deshalb fing ich an wieder Leben in diese nutzlosen Fleischgehänge zu schütteln, um mich dann wieder meinem sich ausbreitenden Krampf zu widmen. Ich glaube, die Geschichte kommt in meiner "Top-Ten der skurrilen Schlafgeschichten" gleich hinter der Knöchelverstauch – Geschichte. Man, ich hab's aber auch mit dem Schlafen :D

Wie dem auch sei, ich beende den Eintrag jetzt hier. Die Sonne scheint mich krass an und ich muss mir ein bisschen den Bauch vollschlagen. Vielleicht läuft ja was gutes im Fernsehen.
27.9.15 16:49
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Michelle (13.1.16 12:43)
Keine coolen Storys mehr? Wie blöd!

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